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	<title>AGfJ-Jugendaustausch</title>
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	<description>Hamburg - Burkina Faso 2008</description>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 21:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IB 2010 in Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-352" title="SAM_0739" src="http://www.blog.mundus-media.de/ak-burkinafaso/wp-content/uploads/2010/08/SAM_0739.jpg" alt="" width="500" height="305" /></p>
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		<title>Jugendaustausch 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Buttler</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2009 in Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ankunft]]></category>
		<category><![CDATA[Willkommensfeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Im August diesen Jahres ( vom 9. August bis 8. September 2009) freut sich der Arbeitskreis Burkina Faso der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände, eine Jugenddelegation aus Ouagadougou / Burkina Faso (Westafrika) in Hamburg begrüßen zu dürfen. Der interkulturelle Jugendaustausch mit unseren PartnerInnen vom Zeitungsprojekt L`oeil des Jeunes in Ouagadougou besteht inzwischen seit drei Jahren sehr erfolgreich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im August diesen Jahres ( vom 9. August bis 8. September 2009) freut sich der Arbeitskreis Burkina Faso der Arbeitsgemeinschaft freier Jugendverbände, eine <strong>Jugenddelegation aus Ouagadougou / Burkina Faso (Westafrika) in Hamburg</strong> begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Der <strong>interkulturelle Jugendaustausch </strong>mit unseren PartnerInnen vom Zeitungsprojekt L`oeil des Jeunes in Ouagadougou besteht inzwischen seit drei Jahren sehr erfolgreich.<br />
Die AGfJ möchte in diesem Jahr den Burkinabé die Stadt Hamburg vorstellen. Das vielseitige Programm greift gleichzeitig auch Themen wie politische und sexuelle Diskriminierung, Bildung, Kolonialismus, Religion und die deutsche Geschichte auf.</p>
<p>Wir laden alle Burkina Faso Interessierte dazu ein, am bunten Programm des Austausches teilzunehmen. In diesem Zusammenhang laden wir Sie/euch herzlich zur <strong>Willkommensfeier</strong> ein:</p>
<p>Am 12.08.2009 im Blauen Saal am Stintfang<br />
Alfred-Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg<br />
Einlass ab 19:00, Beginn um 19:30</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>gt</em>, <a href="http://www.agfj.org/cms/html/index.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=385">agfj</a></p>
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		<title>Sa 30.8. Krokodile und der Pate</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 15:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussfest]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[FONER]]></category>
		<category><![CDATA[Krokodil]]></category>
		<category><![CDATA[L'etrange rencontre]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstück]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Toyota-Kleinbus]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir aufstanden, waren Julien, Christine und Hristina gerade erst von der Party im Kingston zurückgekommen. Deshalb nahmen sie dann auch am Vormittagsprogramm nicht teil. Wir fuhren zuerst zur Deutschen Botschaft, dort sollte ein Afrikanischer Film gezeigt werden. Mensch hatte wohl auf uns gewartet, als wir dort ankamen, wurden dann auch erstmal einige wichtige Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als wir aufstanden, waren Julien, Christine und Hristina gerade erst von der Party im Kingston zurückgekommen. Deshalb nahmen sie dann auch am Vormittagsprogramm nicht teil. Wir fuhren zuerst zur Deutschen Botschaft, dort sollte ein Afrikanischer Film gezeigt werden. Mensch hatte wohl auf uns gewartet, als wir dort ankamen, wurden dann auch erstmal einige wichtige Personen wie der Germanistikprofessor vorgestellt. Die Veranstaltung war anscheinend der krönende Abschluss von Deutschkursen, denn zuerst wurden einigen TeilnehmerInnen Zertifikate überreicht, für die sie sich dann höflich auf deutsch bedankten. Anschließend führten die TeilnehmerInnen noch ein kleines Theaterstück auf. Daraufhin kamen wir zu dem burkinischen Film namens Yaaba (das heißt wohl Großmutter auf Moore), der vor Urzeiten wohl mal von einem dritten Programm auf VHS-Kassette aufgenommen worden war (zumindest kam dort noch eine Ansagerin vor). In dem Film geht es grob gesagt um eine alte Frau, die aus dem Dorf verstoßen wird, weil sie für eine Hexe gehalten wird. Schließlich stellt sich das aber als böse Verleumdung heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-240"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nachmittags besichtigten wir dann &#8220;heilige Krokodile&#8221;. Das Schild an der Kasse verkündete, dass wir mit unserem &#8220;Eintrittsgeld&#8221; einen Beitrag zur Entwicklung des Tourismus leisten würden. Wir bekamen dann zwei Führer gestellt, die uns zu dem See mit den Krokodilen führten. DIe heiligen Krokodile waren ziemlich faul und anscheinend auch gut gesättigt, denn es dauerte etwas, bis sie die von uns mitgebrachten Hühnchen verspeisten. Anschließend gingen wir dann noch zu einem Krokodil, das mensch streicheln durfte und hinter dem wir uns dann als Gruppe fotografieren ließen. Die Krokodile waren gut domnestiziert, denn als sich ein zweites Krokodil näherte, musste unser Führer ihm nur den Stock auf die Schnauze legen um es zu stoppen. Angeblich sei auch noch nie etwas passiert. Anschließend konnten wir dann noch Souvenirs kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">
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<p style="text-align: justify;">Wir stiegen in unseren Toyota-Kleinbus und stoppten dann bald an einem Markt, um einzukaufen bzw. Dolo zu trinken. Das dauerte etwas länger und führte zu Unmut bei den Leuten, die gerne noch zu der studentischen Versammlung gegangen wären. Denn vor der Sommerpause hatte es einen Streik gegen die unzureichende  Ausstattung der Uni gegeben. Bei den Polizeiaktionen dagegen hatte es einige Verletzte gegeben. Nun sollte darüber entschieden werden, ob der Streik fortgeführt wird. Die Politiker hatten beteuert, es gäbe kein Geld um eine bessere Ausstattung zu finanzieren. Genug Geld für etwas anderes war aber anscheinend da: Wir durften selber Zeuge werden, wie um das Unigelände eine Mauer gebaut wurde, damit die Studierenden in Zukunft nicht mehr so einfach vor der Polizei fliehen können. Das Ergebnis der Versammlung war, wie uns später mitgeteilt wurde, dass der Streik erstmal ausgesetzt wird. Am mittwoch sollte es aber eine neue Versammlung geben und falls die Polizei diese politische Versammlung auf dem Campus verhindern sollte, dann sollte der Streik weitergehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Abend waren wir dann beim FONER-Präsidenten eingeladen. Es gab ein Festessen, bestehend aus Hähnchen, gebratenen Yams und Alloco (Kochbananen). Hier fühlte sich Amadou Salbre, der Chef von L&#8217;oeil des jeunes, nun bemüßigt, das Geheimnis um M Zongo zu lüften. Wenn wir in einem Dorf in Afrika wären, dann müssten wir auf jeden Fall zum Dorfchef gehen, um ihn um Erlaubnis zu fragen. Hier in Ouaga gäbe es zwar keinen Dorfchef, aber um etwaige auftretende Probleme (die zum Glück nicht vorgekommen wären) lösen zu können, hätte l&#8217;oeil des jeunes M Zongo als Paten gewinnen können. Und deshalb sei er uns besonders verbunden. Wir hatten immerhin an ein kleines Geschenk gedacht und Respekt!-Schlüsselanhänger und -luftballons mitgebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend ging es dann in eine Maquis, wo das Abschlussfest von Etrange rencontre stattfinden sollte. Wir zahlten einen überhöhten Eintrittspreis und bekamen dafür die in Burkina Faso sehr beliebte ivorianische Musik. Zu späterer Stunde (das bekamen dann aber nur noch Anna, Georg und Berti mit) gab es dann noch eine Vorstellung von Künstlern, die mit Playback sangen und dazu gelegentlich ihre Füße bewegten. Glücklicherweise war diese schauerliche Veranstaltung aber bald vorbei und wir konnten noch etwas zur ivorianischen Musik tanzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Berti</p>
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		<title>Fr. 29.08 Beschneidung und Kingston</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Beschneidung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kingston]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer ernsten und umstrittenen Diskussion hat der heutige Tag begonnen und endete mit live Musik, Tanz und viel Spaß. Thema der heutigen Debatte war die Beschneidung der Frau. Zunächst erzählte Ernest uns einiges über das Beschneidungsritual in Burkina Faso. Dabei nannte er Gründe für die Verstümmelung der Frau: Man glaubt unter anderem, dass eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Mit einer ernsten und umstrittenen Diskussion hat der heutige Tag begonnen und endete mit live Musik, Tanz und viel Spaß.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Thema der heutigen Debatte war die Beschneidung der Frau. Zunächst erzählte Ernest uns einiges über das Beschneidungsritual in Burkina Faso. Dabei nannte er Gründe für die Verstümmelung der Frau: Man glaubt unter anderem, dass eine nicht beschnittene Frau nicht treu sein kann, dass die Klitoris das Kind bei der Geburt beschädigen kann oder auch, dass aus dem weiblichen Geschlechtsteil ein Penis wachsen könnte. Anschließend berichteten einige Burkinabé, dass in ihren Familien die Mädchen teilweise beschnitten sind. Seit einigen Jahren ist die Beschneidung der Frau in Burkina Faso allerdings verboten  und die Anzahl der betroffenen Frauen ist seit dem gesunken. Trotzdem sind noch rund 70 Prozent der weiblichen Burkinabè beschnitten. Innerhalb der Debatte kam es zu einigen Meinungsverschiedenheiten sowohl zwischen den Burkinabè und den Deutschen als auch innerhalb der burkinischen Gruppe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span id="more-227"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Am Nachmittag war erst einmal Freizeit angesagt und das war auch gut so, da eine lange Nacht vor uns lag. Zunächst fuhren wir gegen sieben Uhr Richtung Ètrange rencontre, wo wir zu Abend aßen und anschließend einen Film über das Jugend Festival sahen. Nach ca. zwei Stunden machten wir uns auf den Weg Richtung Kingston, eine Bar in der Reggae live Musik gespielt wurde. Nachdem einige aus der deutschen Gruppe den Anfang machten, tanzten bald auch die Burkinabè und später der ganze Saal mehrere Stunden lang. Es war ein gelungener Abend, der für einige von uns erst in den Morgenstunden endete.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Christine</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
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		<title>So. 31.08. Abschiedsparty</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 20:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Abschiedsparty]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstück]]></category>
		<category><![CDATA[Trommelvorführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach sehr entspanntem Aufstehen werden wir, die Gastgruppe, von den Burkinabe mit einem Spaziergang in einen Wald gelockt. Und trotz der tollen Natur und vielen interessanten Gesprächen ist die Gruppe- zu Hause angekommen- ein bisschen erschöpft, weil wir insgesamt doch sehr lange in der Mittagshitze rumgelaufen sind. Die späte Mittagspause wird von der Gastgruppe benutzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach sehr entspanntem Aufstehen  werden wir, die Gastgruppe, von den Burkinabe mit einem Spaziergang in einen Wald gelockt. Und trotz der tollen Natur und vielen interessanten Gesprächen ist die Gruppe- zu Hause angekommen- ein bisschen erschöpft, weil wir insgesamt doch sehr lange in der Mittagshitze  rumgelaufen sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-218"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die späte Mittagspause wird von der Gastgruppe benutzt, um das Theaterstück für den Abend zu proben. Um 17:00 geht die Abschiedsparty los. Die Gastgruppe und die Burkinabe werden von einer Theatergruppe mit Clowns, Geschichtenerzählern und Jongleuren verwöhnt. Dieser Animation folgt das Theaterstück der Gastgruppe, in welchem wir den Austausch in kurz review passieren lassen. Ernest bedankt sich für diese artistische Leistung, indem er jeden Deutschen, Franzosen und jede Bulgarin und jeweils deren Tanzstil verarscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer Trommelvorführung, bei der alle mittanzen, wird die Abschiedsparty, vor allem das Essen, vorbereitet. Das gelingt dann auch vorzüglich und die Party braucht nicht lange, bis auf der kleinen Terrasse leidenschaftlich zu Burkina Faso-Hip Hop, afrikanischen Schlagern und vor allem 90er Jahre-Techno (!) getanzt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Essen werden natürlich noch Merci- Reden gehalten und jeder Europäer bekommt ein expressionistisches Erinnerungsbild von Badou und eine Kette und ein Armband als Symbol der Freundschaft.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Do. 27.08.2008 Austausch</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.mundus-media.de/ak-burkinafaso/?p=216</guid>
		<description><![CDATA[Morgens ist frei, alle zerstreuen sich, nachmittags sind wieder Diskussionen. Zuerst geht es um Arbeit und Jugend, in Burkina Faso gibt es keine Arbeitslosenstatistik, da die Regierung nicht schwarz auf weiß haben will, dass es mehr Leute gibt, die keine Arbeit haben, als Leute, die welche haben. Danach gibt es einen sehr interessanten Austausch über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Morgens ist frei, alle zerstreuen sich, nachmittags sind wieder Diskussionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst geht es um Arbeit und Jugend, in Burkina Faso gibt es keine Arbeitslosenstatistik, da die Regierung nicht schwarz auf weiß haben will, dass es  mehr Leute gibt, die keine Arbeit haben, als Leute, die welche haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach gibt es einen sehr interessanten Austausch über Thomas Sankara, der doch reichlich laut wird, als verschiedene Meinungen deutlich werden, ob es sich um eine Revolution handelte oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazwischen fragen wir nochmal nach, ob die Burkinabe noch unzufrieden sind, wie der Austausch gerade läuft, was eigentlich klar ist, aber, was auch schon ziemlich klar war, sie sagen nichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Ina</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Di 26.08.2008 L&#8217;etrange rencontre de la jeunesse europe afrique</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Analphabetismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[L'etrange rencontre]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Prostituierte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das furchtbare Weckkommando in Form von Jonathan schreckte uns heute morgen schon um 6:45h aus unseren Träumen, damit wir zum internationalen Treffen der europäischen und afrikanischen Jugend fahren können. Obwohl Berti sich extra bemüht hatte, heute besonders lange zum Aufwachen zu brauchen (Berti besitzt die seltene Fähigkeit in jeder Position die man einnehmen könnte, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Das furchtbare Weckkommando in Form von Jonathan schreckte uns heute morgen schon um 6:45h aus unseren Träumen, damit wir zum internationalen Treffen der europäischen und afrikanischen Jugend fahren können. Obwohl Berti sich extra bemüht hatte, heute besonders lange zum Aufwachen zu brauchen (Berti besitzt die seltene Fähigkeit in jeder Position die man einnehmen könnte, um aufstehen zu können, eine halbe Stunde zu verharren, bis er endlich in der Lage ist ganz aufzustehen und sich fertig zu machen), kamen wir zu früh in der Schule an. Schon zum 2. Mal kommen über 200 Jugendliche aus allen Teilen Westafrikas und Europa (Frankreich) zusammen, um sich über Kapitalismus, Neokolonisation, Entwicklung und Chancen auszutauschen und gemeinsam für eine gerechtere Welt zu kämpfen. <span id="more-214"></span>Jedes Jahr soll diese Begegnung einem anderen Land stattfinden (letztes Jahr in Benin) und wir waren sehr erfreut zu hören, dass dieses Jahr Ouagadougou ausgewählt wurde (und zwar vom 24. bis 30. August). Das einzige große Problem stellte wie immer unsere mangelnde Sprachkenntnis dar, die dazu führt, dass wir zwar Schlagworte wie liberalism, individualism oder Che Guevara versteht, aber sich dann einen eigenen Reim auf diese Wörter machen muss. Julien und ein anderer Franzose mit sehr guten Englisch-Kentnissen versuchten es mit Simultanübersetzung, was auf die Dauer aber sehr anstrengen sowohl für den Überseter als auch für die Zuhörer wurde. So bekamen wir nur Fetzen einer aufgeregten Diskussion über das Thema <em><strong>Migration</strong></em> mit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Vieles war aber für uns sehr interessant:</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">die Flüchtlingsströme/bewegungen 	innerhalb Afrikas sind viel größer noch, als die nach 	Europa</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">doch Frankreich betreibt eine 	immer härtere Migrationspolitik. So versucht Sarkozy seit 	Neuestem Verträge mit den afrikanischen Regierungen 	abzuschließen, die es ihm ermöglichen die in Frankreich 	lebenden Afrikaner problemlos abzuschieben, egal ob sie seit 10 oder 	20 Jahren in Frankreich leben und arbeiten. Selbst Kinder können 	nun auch ohne ihre Eltern einfach abgeschoben werden. So einen 	Vertrag hat z.B. Mali abgeschlossen (für jeden abgeschlossenen 	Vertrag bekommt die Regierung natürlich Geld), so dass nun 	zehntausende Afrikaner in ein Land abgeschoben werden, dass sie 	nicht kennen, in dem sie noch nie gelebt haben, die Sprache und die 	Kultur nicht kennen und keine Verwandte haben. Die Podiumsgäste 	rufen dazu auf, sich gegen solche Verträge zu wehren und sich 	zu organisiseren.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da Sakrozy nun EU-Ratspräsident 	ist und versucht solche Gesetzte auch europaweit zu etablieren, 	dürfen wir gespannt sein auf weitere lustige Gesetzesänderungen</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weiterhin ist es nach wie vor sehr 	schwierig für Afrikaner ein Visum zu kriegen, während 	Europäer so frei sind, die ganze Welt zu bereisen. So müssen 	Afrikaner viel Geld zahlen für den Antrag auf Erteilung eines 	Visums und werden trotzdem meistens abgelehnt. Das Geld bekommen sie 	nicht zurück. Auf diese Art und Weise verdiente sich die 	französische Botschaft um die 2,5 Mio Euro dazu ohne je ein 	Visum zu erteilen.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Europa will und aktzeptiert den 	freien Handel von Gütern, doch Europa aktzeptiert nicht das 	Recht der Menschen dort zu leben wo sie wollen</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach dieser sehr interessanten aber doch extrem anstrengenden 3-stündigen Diskussion, gab es eine Mittagspause. Diese nutzten Michelle, Georg und Christian sich aus dem Staub zu machen, um nach Hause zu fahren, da bei einigen die Frustration kein Französisch zu können, doch sehr groß war. Es gab Mittagessen; für uns zum Glück wieder ein vegetarisches Menü-speciale, dass zwar  doch etwas bisschen gewöhnungsbedürftig schmeckte, aber irgendwie doch lecker war, wie ich fand. Danach konnten wir an einem Workshop teilnehmen, welcher von Ruthi geleitet wurde. Eine Italienerin aus Südtirol, mit Muttersprache Deutsch. Der Workshop trug den Titel:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em><strong>Die Situation der Frau und Aktivismus</strong></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">So hatten wir das Glück, dass Ruthi uns diesen 3-stündigen Workshop komplett übersetzte. Da ich dieses Thema sehr wichtig finde und die Diskussion unglaublich spannend war, versuche ich im Folgenden einiges davon wiederzugeben. Wem das zu lange dauert überspringt den nächsten Absatz einfach.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">der Workshop war sehr offen gehalten, weil Ruthi und Nathalie, die 	beiden Leiterinnen gerne eine breite Diskussion mit allen führen 	wollten</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Als Frau in Burkina Faso sei es sehr schwer (politisch) aktiv zu 	sein, da sich das nicht “schickt”. Sie sind durch religiöse, 	kulturelle und gesellschaftliche Bedingungen dazu angehalten, ihre 	vorgeschriebene Rolle auszuüben.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Das wichtigste Ziel sei es den Analphabetismus zu bekämpfen, um 	die Frauen aus ihrer Rolle zu befreien</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">es gibt unglaublich wenig Frauen, die sich in der Gesellschaft 	engagieren, das ist nach wie vor den Männern vorbehalten. 	Folgende Vorurteile herrschen gegenüber aktiven Frauen:</p>
<ul>
<li>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">sie seien Prostituierte, weil sie auf Treffen noch nach 			Mitternacht nach Hause fahren (sowas tun nur Prostituierte)</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Männer haben Angst vor aktiven Frauen, weil diese in der Ehe 			zu dominant seien</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">sie können nicht treu sein</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">sie nehmen anderen Arbeitnehmern Plätze weg (wenn sie z.B. 			selbstständig arbeiten)</p>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">2007 kandidierten zwei Frauen in Benin für die Regierung. Sie 	wurden Oper von Repressionen, erlebten häusliche Gewalt und 	mussten sich schließlich von ihren Männern trennen</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">viele Frauen weichen jedoch in den Konsum aus, dies sei jedoch die 	falsche Vorstellung von Liberation</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Und nun wird es interessant, denn die Männer schalten sich ein, die doch relativ zahlreich auf dem Treffen erschienen sind (was aber bei einer Frauenquote von weniger als 10% wohl auch nicht besonders schwierig ist!)</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Adama (nicht unser Adama, sondern ein Unbekannter sagt: Frauen seien 	doch auch teilweise selber schuld, wenn sie ungebildet sind, denn 	sie suchen den Zugang zu Informationen nicht, sondern sitzen lieber 	vor dem Fernseher, um Telenovelas zu gucken.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">(unser) Boniface sagt: Frauen und Aktivismus seien durchaus 	vereinbar, er kann sich gut vorstellen auch mit Frauen an der Seite 	an der Uni für bessere Studienbedingungen zu kämpfen, 	dennoch hat er Probleme damit gewisse kulturelle Grenzen ganz 	aufzubrechen.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">(unser) Badu sagt: Es gibt all diese kulturellen Hindernisse und 	wenn Frauen aktiv sind, so sollten sie auch aufpassen, was sie 	anziehen, wenn sie nachts länger weg bleiben, sie sollen dieses 	Bild von Frauen nicht durch ihr Auftreten provozieren, denn sonst 	ist es ja auch verständlich wenn ihre Familien Angst um sie 	haben.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Zu einer kurzen Auseinandersetzung kam es, als ein Mann behauptete, 	die Frauen würden bei ihrem Kampf für Gleichberechtigung 	einige Schritte überspringen und sie wissen noch nicht mal, was 	Worte wie Feminismus auf ihrer Muttersprache (gemeint sind die 	verschiedenen afrikanischen Sprachen) heißen.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Eine Frau entgegnete, dass sie sehr wohl wisse, was diese Worte auf 	ihrer Muttersprach heißen und das Frauen gezwungen werden so 	drastisch aufzureten und voranzuschreiten, weil sie tagtäglich 	so krassen Diskrimminierungen und Ungerechtigkeiten ausgestzt sind 	und weil sie anscheinend nur gehört werden, wenn sie rivhtig 	laut sind</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Ina berichtete kurz von der Situation der Frauen in Deutschland, die 	es zwar einfacher haben aktiv zu sein als in Burkina Faso, aber 	trotzdem noch lange keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau 	herrscht</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Desweiteren haben wir nun auch schon die Erfahrung gemacht, dass 	Frauenvereine in Burkina Faso weitesgehend im Geheimen arbeiten 	müssen, da unsere beiden Treffen mit zwei Frauenvereinen wohl 	kurzfristig abgesagt wurden. Die Begründung war, dass sie von 	diesem Treffen nicht profitieren könnten und es ihnen deshalb 	zu gefährlich sei</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Nach der Diskussion erzählte uns Ruthi noch, wie schwierig es war überhaupt aktive Frauen auf das Treffen zu bekommen. So war es bis zum Schluss unsicher, ob die beiden Uni-Aktivistinnen an dem Workshop teilnehmen können, weil sie durch die stark hierarchisierten Strukturen zuerst das ok von ihrem Vorsitzenden brauchten. Diese und andere Informationen über die afrikanische Realität der Frauen waren doch ziemlich erschreckend. Auch war es bei dem Workshop so, dass die Leiterinnen eigentlich wollten, dass vor allem Frauen hier reden und erzählen sollten. Defacto war es sogar so, dass die Männer sich immer wieder in den Vordergrund drängten und viele Dinge sagten und wiederholten, um sich selber (wie Ruthi sagte) sprechen zu hören. Es schien auch als ob sie den Kampf, den die Frauen versuchten hier zu führen noch nicht wirklich verstanden hatten, weil sie durch viele ihrer Aussagen ihre vollkommene Unwissenheit und ihr Unverständnis preisgaben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Danach fuhren wir nach Hause. Während wir bei der Diskussion waren, war Georg Fußball spielen und Michelle hat sich einen ruhigen Nachmittag mit schlafen, lesen und essen beschert. Christian blieb noch den ganzen Abend weg, da er mit Oliviér und Desirée zu dem Haus gefahren war, in dem er und Ina während ihrer Feldforschung wohnen sollen. Wir kochten Essen und besprachen später das Programm für die nächsten Tage. Und nach einer weiteren Runde “BANG” (das neue Lieblingsspiel von Georg) in der Nacht, gingen wir eher später als früher schlafen&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Es wünscht eine gute Nacht: Annä!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mo. 25.08.2008 Dissonanzen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hierarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Burkinabegruppe ist gespalten und die verschiedenen Grüppchen streiten sich, das bekommen wir heute morgen mit. Als endlich alle da sind, soll jeder seine persönliche Bilanz der letzten drei Wochen ziehen, was für die Europäer etwas überraschend kommt, was wiedereinmal dazu führt, dass eine bessere Informationsweitergabe angemahnt wird. Dennoch wird die Runde begonnen. Dabei fällt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Die Burkinabegruppe ist gespalten und die verschiedenen Grüppchen streiten sich, das bekommen wir heute morgen mit. Als endlich alle da sind, soll jeder seine persönliche Bilanz der letzten  drei Wochen ziehen, was für die Europäer etwas überraschend kommt, was wiedereinmal dazu führt, dass eine bessere Informationsweitergabe angemahnt wird. Dennoch wird die Runde begonnen. Dabei fällt auf, dass in ihr kaum Burkinabe vertreten sind und es immer dieselben sind, die anwesend sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span id="more-212"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Als die Reihe an Badou Noufou ist, stellt er die Organisation der Burkinabegruppe in Frage. Ernest und Bonifaz reagieren verärgert. Die strenge Hierarchie unter den Burkinabe ist uns immer wieder aufgefallen, egal um welche Aufgaben es konkret gerade geht. De facto trifft Ernest (und Bonifaz) alle Entscheidungen, z.B. wer von den Burkinabe auf Ausflüge mit dem Auto mitkommen darf und wer nicht, nach welchen Kriterien er das entscheidet, ist für uns nicht transparent, doch die Clique um Ernest herum ist immer dabei. Badou erklärt, dass dies die Motivation der anderen Burkinabe senkt und es ihnen teilweise unmöglich macht zu kommen. Ernest streitet ein eigennütziges Handeln natürlich ab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Es gibt auch Verstimmungen zwischen den Gruppen, für die Burkinabe hat es den Anschein, dass die Deutschen ständig die Entscheidungen treffen, was uns aus allen Wolken fallen lässt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Haben wir doch den Eindruck, dass wir oft erst, wenn wir schon auf dem Weg sind, erfahren, was wir eigtl. tun werden. In der Diskussion erläutern wir, dass für uns oft nicht klar ist, was die Burkinabe wollen, aber immer versuchen ihnen entgegenzukommen, manchmal aber wohl falsch raten. Wir einigen uns auf ein Kommunikationsproblem und mehr Kommunikation wird angemahnt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Insgesamt sind aber alle der Anwesenden, die Abwesenden ja wohl eher nicht, mit den letzten drei Wochen eigtl. schon sehr glücklich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Die Pause fällt aufgrund der langen Diskussion sehr kurz aus, weil wir um zwei schon weiter müssen zum Étrange rencontre, einer internationalen Jugendbegegnung, die jetzt einige Tage in Ouaga stattfindet. Die Leute sind sehr erfreut, dass wir vorbeikommen, denn es soll nicht nur ein Austausch zwischen Frankreich und Afrika sein, sondern  zwischen Europa und Afrika. Aus Europa sind tatsächlich hauptsächlich Franzosen da, dazu noch ein paar Spanier, eine Italienerin, außerdem ein Kanadier, aus Afrika sind Leute aus Guinea, Mali, Togo, Benin und der Elfenbeinküste gekommen, also ist alles, anders als wir gehofft hatten, natürlich auf Französisch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Die Themen heute sind superinteressant, Schulden, Sinn und Unsinn von Entwicklungspolitik, zerstört sich der Kapitalismus selbst?, Ausbeutung der Ressourcen Afrikas, etc., doch leider können wir nichts verstehen. Am Abend nehmen Johnny, Berti und ich am Organisationskomitee teil, um die deutsche Delegation vorzustellen und um Übersetzer für den nächsten Tag anzufragen. Die es morgen dann auch geben soll, sehr cool, weil morgen die Themen Migration, Menschenrechte, Nahrungsmittelsicherheit und Situation und politisches Engagement von Frauen anstehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Nach dem Essen spielen wir noch viel zu lange Karten, dafür, dass wir morgen um 7.15 Uhr schon aus dem Haus müssen. Langer und aufregender Abschluss für einen langen und aufregenden Tag!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Ina</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fr. 22.08.2008 Naturspektakel</title>
		<link>http://www.blog.mundus-media.de/ak-burkinafaso/?p=190</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Banfora]]></category>
		<category><![CDATA[Bobo]]></category>
		<category><![CDATA[Chutes de Karfiguiéla]]></category>
		<category><![CDATA[Felslandschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Les dômes de Febedougou]]></category>
		<category><![CDATA[Naturspektakel]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaglöcher]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in Bobo angekommen geht es heute schon wieder für den ganzen Tag aufs Land. Auf dem Programm steht ein Besuch von zwei besonderen Naturschauplätzen in der Nähe von Banfora, einer Stadt 80 km von Bobo. Ein Wasserfall (Chutes de Karfiguiéla) und eine Felslandschaft (Les dômes de Febedougou) warten dort auf uns. Schon beim Frühstück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Gerade in Bobo angekommen geht es heute schon wieder für den ganzen Tag aufs Land. Auf dem Programm steht ein Besuch von zwei besonderen Naturschauplätzen in der Nähe von Banfora, einer Stadt 80 km von Bobo. Ein Wasserfall (Chutes de Karfiguiéla) und eine Felslandschaft (Les dômes de Febedougou) warten dort auf uns. Schon beim Frühstück ist der Himmel von dunklen Wolken bedeckt, die nichts Gutes für das heutiges Wetter erahnen lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">
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<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><span id="more-190"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Als wir dann in den Bus steigen und aufbrechen hat es bereits begonnen in Strömen zu regnen. Daran ändert sich auch für die nächsten drei bis vier Stunden nicht viel. Deshalb werden in Banfora erst einmal Regencapes eingekauft und in ein Café eingekehrt. Nach einer Stunde in dem Café hat es endlich aufgehört zu regnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Zunächst geht es zum Wasserfall. Wir bewundern zum wiederholten Male die Fahrkünste und vor allem den Mut unseres Busfahrers. Er meistert die tiefsten Pfützen und Schlaglöcher, obwohl man unseren Toyota nicht gerade als Geländefahrzeug betiteln kann. Schon der Weg zum Wasserfall führt durch eine wundervolle Landschaft. Der Wasserfall selbst ist sehr beeindruckend und gerade mit den darüber liegenden kleineren Wasserfällen bildet er eine einmalige  Landschaft. Es gibt riesige Schnecken und Tausendfüßler.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Wir haben unsere Badekleidung dabei. In den Stromschnellen können wir ohne Gefahr und mit viel Spaß ein erfrischendes Bad nehmen. Sogar die Sonne kommt kurz zum Vorschein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Danach geht es weiter zu einer atemberaubenden Felslandschaft mit bizarren Formationen und Felstürmen. Für mich persönlich ist es hier noch einmal deutlich beeindruckender als beim Wasserfall. Schwer zu beschreiben, aber zum Glück gibt es hier ja auch Fotos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Auf der Rückfahrt regnet es dann wieder ordentlich. Nach dem Abendessen im Restaurant sind alle recht müde. Aber natürlich wird trotzdem noch gemütlich in meinen Geburtstag reingefeiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Viele von uns haben auch im Nachhinein betont, dass sie diesen Tag als besonders schön und beeindruckend empfunden haben</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Jonni</p>
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		<title>So. 24.08.2008 Autopanne</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burkina</dc:creator>
				<category><![CDATA[IB 2008 in Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Autopanne]]></category>
		<category><![CDATA[Dolo]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinnsjogginglauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, das von allen befürchtete und gleich wohl, als längst überfällig, erwartete Ereignis ist eingetreten, der Bus hatte eine Panne. Dabei hatte der Tag ganz gut angefangen, wir sind nämlich in der Früh mal ganz gut losgekommen, was allen wichtig war, denn Michelle hat Angst nachts Landstraße zu fahren seit sie in Indien mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Ja, das von allen befürchtete und gleich wohl, als längst überfällig, erwartete Ereignis ist eingetreten, der Bus hatte eine Panne. Dabei hatte der Tag ganz gut angefangen, wir sind nämlich in der Früh mal ganz gut losgekommen, was allen wichtig war, denn Michelle hat Angst nachts Landstraße zu fahren seit sie in Indien mit einem Bus nachts einen Unfall hatte. Im Gegensatz zu den letzten Tagen war  sehr heißes, sonniges Wetter, jetzt wo wir den ganzen Tag im Auto sitzen müssen <img src='http://www.blog.mundus-media.de/ak-burkinafaso/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> , andererseits auch gut, nachdem durch die Fugen des Busses nicht unerhebliche Mengen Wasser auf uns niedergehen, wenn es regnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span id="more-188"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Nach kurzer Zeit gab es auch schon den ersten Halt in einem Dorf, das versteckt zwischen Felsen in den Bergen liegt. Zur Ankunft gab es natürlich erstmal Dolo, wie immer, egal ob wir eine Stadtführung machen oder ein Schulprojekte besuchen, sehr schnell kommt immer der Punkt an dem Dolo getrunken werden muss. Dann sind wir einen steilen  Pfad zwischen Felsen und über sie hinweg zu dem Dorf geklettert. Es ist überraschend groß, wie groß stellen wir erst viel später fest, denn es ist in verschiedene Teile aufgeteilt, wie das hier üblicherweise organisiert ist, die nochmals versteckt voneinander liegen. Als erstes sind wir im Quartier der Animisten, es gibt noch eines der Bauern, eines der Moslems und, nachdem wir einen fantastischen Ausblick über die weite Ebene Afrikas genossen haben ,wir steigen  in das der  Fulbe hinauf, eine Ethnie die als  Händler in Westafrika tätig sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Nachdem wir ein drittes Mal Dolo getrunken haben, geht es wieder auf die Teerstraße und weiter in Richtung Ouaga, allerdings nicht für lange, denn dann plazt uns bei voller Fahrt, d.h. knapp 80 <img src='http://www.blog.mundus-media.de/ak-burkinafaso/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> (,  ein Reifen. Wir stehen bei glühender Mittagshitze mitten im Nirgendwo am Straßenrand. Erstmal wird das Auto mit vereinten Kräften auf den Wagenheber gehoben, dann verkrümeln wir uns so gut es geht in den wenigen Schatten und warten gespannt, ob wir wohl einen Ersatzreifen haben. ?, ja, haben wir, und nach einer Viertelstunde geht es schon wieder weiter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Der nächste Halt gilt dem Essen, das wie immer auf sich warten lässt, um dann irgendwann lauwarm serviert zu werden, danach ist der Fahrer verschwunden und das Dorf muss erstmal nach ihm durchsucht werden. Da es ja bereits um 19.00 Uhr dunkel ist, ist jetzt allenfalls schon klar, dass wir nicht vor der Dunkelheit in Ouaga sein werden. Die Fahrt zieht sich hin und hin Irgendwann halten wir dann nochmal ein Viertelstündchen in der Dunkelheit am Straßenrand, um einem anderen Bus unseren Wagenheber zu leihen, dabei lerne ich noch das Sternzeichen große Bär am Himmel zu finden, und weiter geht die Reise. Nach der nächsten Straßensperre lässt der Zustand der Straße doch deutlich zu wünschen übrig, alle 5 Meter müssen wir kreisrunden, gerne einen halben Meter tiefen Löchern, ausweichen, was die Fahrt doch etwas unruhig macht. Arme Michelle!, ihr geht’s natürlich nicht gut. Um halb neun kommen wir zuhause an und Georg und Anna nehmen diese 11 Stunden Fahrt zum Anlass, sich gegenseitig zu einem Wahnsinnsjogginglauf zu pushen. Wahnsinnsende für einen Wahnsinnstag!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Ina</p>
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